Im Privatcoaching geben Sie den Ängsten und Hoffnungen Raum, die während eines akuten Veränderungsprozesses entstehen können. Anschließend finden wir Wege, wie Sie zuversichtlich beginnen oder weitermachen können.
Im Berufscoaching schauen wir, was Ihnen an Ihrer derzeitigen Arbeitssituation zu schaffen macht, wo Sie (noch) erfolgreicher oder zufriedener sein möchten - und welche Möglichkeiten es gibt, dort hin zu gelangen.
Das Baloop-Team ist eine Gruppe, die Sie mit überraschenden Ideen und kraftvollen Vorschlägen motiviert, einen (langersehnten) Wunsch in die Tat umzusetzen.
Ich will nicht, dass die Tage kürzer werden. Ich will überhaupt gar nicht, dass der Sommer endet.
Leckeres Essen, die ersten Tage verliebten Wunderns, sonniger Spaziergang am Strand - ich persönlich sehe keine Grund, warum solche Zeiten aufhören müssen.
Ohne mittelmäßige bis trübe Phasen würde ich das alles eines Tages nicht mehr genießen können?
Gebongt: das Risiko gehe ich ein.
Wären wir uns der Endlichkeit unseres Leben und aller Dinge nicht bewusst, würden wir sie nicht in ihrer Größe wahrnehmen?
Ach wisst Ihr - das Bewusstsein der Endlichkeit brauche ich gar nicht. Nur die Unendlichkeit selbst.
Es ist doch so: gerade weil ich weiß, dass all diese Momente, in denen ich von Glück umhüllt bin, ein Ende haben, wird mir der reine Genuss bereits gedämmt.
Wir versuchen vom Essen noch etwas für später aufzuheben, hämmern uns enttäuschungserprobt das realistische Ende jeden großen Gefühls in den Kopf und zählen bereits zur Hälfte des Urlaubs die Tage rückwärts.
Und zack, schon haben wir den Salat und sind mitten im Glück vom nahenden Realismus umgeben. Weg damit. Ich will das nicht!
"Kinder die was wollen, kriegen was auf die Bollen" heißt eine Ruhrpottweisheit - und trotz seiner entschieden antiquiterten Pädagogik geistert dieser Satz wie allzu viele Sätze durch die Welt und findet keine Ruhe.
Wir brauchen einen Friedhof für derartige Weisheiten. Für "Was man angefangen hat, bringt man auch zuende" ebenso wie für "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen".
In einer würdigen Zeremonie tragen wir sie zu Grabe; Der Trauerredner würdigt, was sie Gutes an uns tun wollten und doch nicht erreicht haben.
Und indem wir eine Handvoll Erde hinab in die Tiefe werfen, verabschieden wir uns von jenen Lebensschranken, wir atmen durch, wenden uns dem Ausgang zu und freuen uns auf den Streuselkuchen.
Streuselkuchen mit üppigen Streuseln, von denen man heimlich einen dicken Krumen herausprokeln kann.
Ist verboten, merkt aber keiner.
Genau so, wie es keiner merkt, wenn man insgeheim viel länger genießt, als es angeblich möglich ist. Den Geschmack noch im Mund behalten, die Freude über den geliebten Menschen in die Normalität retten, in der Stadt so tun als wäre man noch am Strand.
"Wer nicht genießt ist ungenießbar" schmetterte Konstantin Wecker uns einst entgegen und diese Weisheit sollte täglich über alle Antennen in die Welt gesendet werden. Wenn dann noch jemand dafür sorgt, dass die Tage nicht wieder kürzer werden, kann der Herbst von mir aus kommen.
Es ist für mich jedes Mal großartig, wenn ich eine Resonanz auf meine Texte bekomme! Deshalb habe ich hier ein Formular für Sie / Dich eingerichtet: