Baloop - das steht für "Ich mach das jetzt einfach!" und damit für den Wunsch, Menschen zu ermutigen und zu bewegen.
- innere Konflikte klären
- Selbstwertgefühl stärken
- Denkschleifen auflösen
- Krisenbewältigung
- Berufliche Neuorientierung
- Methodischer Schwerpunkt:
Systembrett / System-Pads
- Strukturiertes, transparentes
Vorgehen
- Langjährige Erfahrung im Berufsfeld
der Selbstständigkeit
Coaching ist aus meiner Sicht eine Beziehung, in der der Coach die Verantwortung für die Gestaltung des Coaching-Prozesses und der Kunde die inhaltliche Verantwortung übernimmt.
S. Radatz in: Einführung in das systemische Coaching, 1996
Coaching ist zur Zeit in aller Munde. Es gibt Familiencoach, Wellnesscoach, Fitnesscoach, Wohncoach, es gibt Bruce Darnell, Boris Becker hatte schon vor zwanzig Jahren einen Personal Coach und Führungskräfte bekommen von jeher einen Unternehmenscoach gestellt.
Somit ist Coaching erst einmal ein weiterer schwammiger Begriff in der großen weiten Landschaft der Beratungen, Trends, Therapien und Modewellen.
Die aktuelle englische Übersetzung für Coaching lautet "Nachhilfe". Völlig falsch
ist das nicht, denn in allen Fällen geht es ja darum, dass jemand, der etwas erreichen
will, sich dafür Hilfe holt.
Nur geht der Begriff "Nachhilfe" davon aus, dass es Lehrer und Schüler gibt - also
Besser-Wissenden und Noch-Nicht-Wissenden.
Beim Coaching (so wie ich es verstehe) sind Coach und Kunde aber auf einer
Augenhöhe und finden gemeinsam Lösungen.
Auch hier schwingt die Vorannahme mit, dass da jemand ist, der mehr weiß - und dann Ratschläge gibt. Ratschläge in Lebensdingen aber sind, wer kennt das nicht, fast immer "gut gemeint" und gehen oft nach hinten los.
Jeder, der um Hilfe bittet, hat sich schon lange mit seinem Thema auseinander gesetzt
und braucht nun neue Impulse, vielleicht abwegige Ideen oder auch einfach nur Mitgefühl.
Eine Beratung sagt: "wenn x das Problem ist - dann tue y."
Das mag bei Versicherungen oder im Straßenverkehr funktionieren. Das Leben
ist aber (Gott sei dank) nicht so einfach zu handhaben!
Ursprünglich bedeutet Coach "Kutsche" und so betrachtet macht der Begriff
für mich Sinn. Um bei dem Bild zu bleiben, möchte also jemand von A nach B.
Zum Beispiel von "Ich kann nicht 'nein' sagen" hin zu "Wenn ich etwas nicht möchte,
kann ich bestimmt und freundlich 'nein' sagen".
Oder von "Ich gerate meiner Mutter gegenüber immer wieder in meine alte
Rolle" hin zu "Ich zeige mich meiner Mutter so, wie ich bin und vertraue
darauf, dass sie mich liebt."
Es gibt eine alte Verhaltens-, Fühl- oder Denkweise - die nicht gut tut.
Anhand von Fragen, Visualisierungen und Situationsbildern wird ein Weg gefunden, so dass der Kunde dann
eine neue Handlungs-, Fühl- oder Denkmöglichkeit gefunden hat - die gut tut.
Deshalb also verwende ich diesen eigentlich so verschwommenen Begriff: Weil er tatsächlich sehr präzise darstellt, dass der Coach ein "Reisebegleiter" oder "Kompass" ist, der für eine kurze Zeit dabei unterstützt, das Wohin und Wie der "Lösungsreise" zu erkennen.
Wie der Begriff schon sagt, geht es hierbei erst einmal um eine Abgrenzung zum
Unternehmenscoaching, also dem coachen von Führungskräften.
Jeder kennt Situationen, Dinge oder Menschen, bei denen er an seine Grenzen kommt.
Und DAS ist ein sinnvoller Moment, zum Privatcoaching zu gehen:
Ich habe da etwas, was mich stört, mich traurig oder ängstlich macht (Flugangst, Konflikt
mit dem Partner, Dauerstress, Selbstzweifel,...) und das konkret möchte ich ändern!
Und wenn dann am Ende einer Sitzung eine neue Handlungsidee entstanden ist,
dann kann man sagen: Das mach ich jetzt einfach!